Advanced Abrasion Resistance Tester (AART)

Kooperation mit der TU Darmstadt

In den vergangenen Monaten wurde seitens der TU Darmstadt die Konstruktion der Motorrad-Schutzkleidungs-Prüfvorrichtung „AART“ überarbeitet. Es liegt nun ein endgültiger Stand der technischen Unterlagen vor. Parallel hierzu wird die (benutzerorientierte) Dokumentation (Funktionsbeschreibung und Betriebsanleitung) ausgearbeitet.

Im August 2017 hat die TRM GmbH einen Lizenzvertrag mit der TU Darmstadt (weltweite Exklusivlizenz) zur Produktion und dem Vertrieb der AART-Prüfvorrichtung unterzeichnet, so dass das Projekt nun den Meilenstein SOP – Start of Production erreicht hat und wir mit der Produktion begonnen haben. Die ersten mechanischen Komponenten sind bereits eingetroffen und befinden sich im Aufbau. Auch zur Fertigung und Montage der Elektro-/ Elektronikkomponenten wurden bereits Vereinbarungen mit einem Produzenten getroffen.

Wir sind nun in der Lage Ihnen bei Interesse entsprechende Angebote zu unterbreiten. Für die Auslieferung der ersten AART-Prüfvorrichtungen rechnen Sie bitte mit etwa 16 Wochen Lieferzeit. Zur Überbrückung der Lieferzeit können wir Ihnen ab Bestelleingang anbieten, Ihre Prüfungen in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik (FZD) der TU Darmstadt zu günstigen Konditionen durchzuführen.

Für ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte an Albert Luft M.Sc..

Darmstadt Verfahren zur Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit

Das am Fachgebiet Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Darmstadt entwickelte Prüfverfahren zur Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit von Schutzkleidungen (spez. Motorradfahrer-Schutzkleidung) bildet einen essentiellen Bestandteil der 2018 in Kraft tretenden Europäischen Norm EN17092-1. Die in der Europäischen Normreihe EN17092-2 bis EN17092-6 gestellten Anforderungen an Motorradfahrer-Schutzkleidungen entsprechender Schutzklassen werden durch die in EN17092-1 beschriebenen Prüfverfahren untersucht.
EN17092-1 beschreibt u.a. die Prüfbedingungen des Darmstadt-Verfahrens zur Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit.

Prüfvorrichtung "Advanced Abrasion Resistance Tester" (AART)

Zur Untersuchung der in EN17092-2 bis EN17092-6 gestellten Anforderungen an Motorradfahrer-Schutzkleidung mittels des Darmstadt-Verfahrens, bietet Ihnen die TRM GmbH in Kooperation mit dem Fachgebiet Fahrzeugtechnik der TU Darmstadt (Prof. Dr. rer. nat. H. Winner) in Kürze die CE-zertifizierte, normgerechte Prüfvorrichtung „AART“ an. Somit ist die kommende Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit nach neuem Darmstadt-Verfahren (EN17092-1) zuverlässig möglich.
Die von der TRM GmbH in Kürze angebotene AART-Prüfvorrichtung wird die in EN17092-1 gestellten Prüfanforderungen erfüllt und bietet darüber hinaus zusätzliche Prüffunktionen (z.B. höhere Flächenpressung, höhere Massenträgheit). Dabei wird der Sturz eines durchschnittlichen Motorradfahrers auf eine reale Fahrbahn und anschließendes Rutschen bis zum Stillstand simuliert. Unterschiedliche Startgeschwindigkeiten, Fahrermassen und Massenträgheiten sind möglich. Eine Analyse des zurückgelegten Rutschweges und des dabei zugrundeliegenden Reibungskoeffizienten sind mittels Beckhoff Systems sofort möglich. Die Verwendung einer Betonplatte als Fahrbahnersatz stellt realistische (Reib-) Bedingungen dar. Die zweckmäßige Gestaltung der „AART“-Prüfvorrichtung ermöglicht die Prüfung von drei gleichen Materialproben in einem Prüfvorgang.

  • Prüfung von der Stoßabriebfestigkeit von Motorradfahrerschutzkleidung nach neuer Europäischer Norm EN17092-1
  • Sachmäßige Untersuchung der Anforderungen nach EN17092-2 bis EN17092-6 nach Darmstadt-Verfahren
  • CE-Zertifiziert
  • Normgerecht
  • Durch Kooperation mit FZD (Prof. Dr. rer. Nat. H. Winner) der TUD stetige Weiterentwicklung und Einschluss aktueller Forschungsergebnisse

Durch „AART“-Prüfvorrichtung abgebildete Prüfungen

Bei der Bestimmung der Stoßabriebfestigkeit nach dem Darmstadt-Verfahren in EN17092-1 wird der Sturz eines durchschnittlichen Motorradfahrers auf eine reale Fahrbahn und anschließendes Rutschen bis zum Stillstand simuliert. Zudem sind die Prüfparameter über den geforderten Rahmen möglich

  • Fahrermasse 75 kg (EN17092-1) und mehr
  • Fahrergröße 1,75 m (EN17092-1)
  • Flächenpressung nach (EN17092-1) und variabel
  • Massenträgheit nach (EN17092-1) und variabel
  • Fallhöhe nach (EN17092-1) und variabel
  • Drei gleiche Materialproben pro Prüfvorgang
  • Startgeschwindigkeit nach (EN17092-1) und variabel
  • Realistische Fahrbahn(reib-)bedingungen durch Verwendung einer Betonbodenplatte
  • Direkte Ausgabe von Rutschweg
  • Direkte Ausgabe von Reibungskoeffizient
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